Die Ergotherapie ist eine Therapieform, die sich mit der Ausführung konkreter Betätigungen und deren Auswirkungen auf den Menschen und seine Umwelt befasst. Das Ziel der Ergotherapie ist in allen Einsatzbereichen gleich: eine zufriedenstellende Ausführung alltäglicher Handlungen und die damit verbundene, selbstbestimmte Teilhabe am soziokulturellen Leben.
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Eine motorisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktion mit und ohne Beteiligung des peripheren Nervensystems und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörung. Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden.
Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
Unter Sensomotorik versteht man die Kontrolle der Bewegung aufgrund von Sinneseindrücken, Perzeption ist der lateinische Ausdruck für Wahrnehmung. Eine sensomotorisch-perzeptive Behandlung therapiert krankheitsbedingte Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen mit den daraus resultierenden Beeinträchtigungen. Dazu gehören beispielsweise Störungen der Körperbewegungen (Fein- und Grobmotorik) oder der Koordination (Zusammenspiel verschiedener Körperteile und Muskeln). Weitere Bereiche sind Störungen der Wahrnehmung und deren Verarbeitung im Gehirn sowie Beeinträchtigungen praktischer Tätigkeiten.
Durch Erkrankungen, wie z. B. Schlaganfall, Morbus Parkinson und Multiple Sklerose, sowie dem natürlichen Alterungsprozess kann es zu Einschränkungen der Gedächtnisleistung kommen. Aber auch andere Hirnfunktionen, wie z. B. Konzentrations-, Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Orientierung, Problemlösung, das Abrufen von Wissen oder das zusammenhängende Denken können beeinträchtigt sein.
Im Rahmen des Hirnleistungstrainings werden Merktechniken und Arbeitsstrategien vermittelt, sowie an dem Erhalt von geistigen Befähigungen bzw. der Wiedergewinnung von verlorenen oder eingeschränkten gearbeitet. Dies kann im Rahmen einer Einzel- oder einer Gruppentherapie erfolgen.
Die Graphomotorik-Schulungen finden in Gruppen statt. Sie haben das Ziel, durch gezielt eingesetzte Übungen die Voraussetzungen für die Schule zu verbessern. Dazu gehören folgende Übungen:
Passende Hilfsmittel können das Leben eines Patienten mit Rheuma, Multipler Sklerose, einer Halbseiten- oder Querschnittlähmung positiv beeinflussen. Daher ist es wichtig, die Bedürfnisse des Betroffenen und die Gegebenheiten vor Ort genau zu erfassen. In vielen Fällen können Hilfsmittel wie Strumpfanzieher, Schreib-, Greif- oder Knöpfhilfen schnell und einfach vom Ergotherapeuten angepasst und hergestellt werden.
In der Handtherapie steht die Rehabilitation der Hände im Vordergrund damit für den Patienten die bestmögliche Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit für Beruf und Alltag erreicht wird. Die erkrankte Hand soll zum automatisierten, koordinierten und zielgerichteten Gebrauch, also zur möglichst ursprünglichen Funktion zurückgeführt werden.
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